Im Test: MailPoet Newsletter Plugin für WordPress

Social Media vs. Newsletter

Die Entwickler des Plugins haben ihre Lösung umbenannt. Wysija heißt ab sofort MailPoet.
Auch wenn mittlerweile Social Media einen Großteil der Kommunikation dominiert, ist ein klassisches Marketinginstrument noch immer nicht wegzudenken: der Newsletter. Wenn es darum geht, die Leserschaft der eigenen Website regelmäßig zu informieren, sind Newsletter ein geeignetes Mittel. Mit einem Newsletter könnt ihr über neue Artikel informieren, Gewinnspiele initiieren oder auch zu einer Umfrage aufrufen. Es ist damit auch bestens als Kundenbindungsinstrument geeignet.

Für WordPress gibt es dazu eine breite Palette an Plugins, die sich dem Thema verschrieben haben. In diesem Artikel wird das MailPoet Newsletter Plugin für WordPress einem detaillierten Test unterzogen. Das Plugin integriert sich nahtlos in WordPress und geht über den reinen Newsletter-Versand weit hinaus. Im Artikel lest ihr mehr über Installation, Konfiguration, Betrieb und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben beim Versand von Newslettern.

Installation und Aktivierung

MailPoet gibt es sowohl in einer kostenlosen als auch Premium Version. Hier findet ihr einen Vergleich der Editionen. Die kostenlose Version von MailPoet kann direkt aus der eigenen WordPress Installation oder über das WordPress Plugin Directory installiert werden. Sie bietet alle wesentlichen Funktionalitäten zum Erstellen und Versenden von Newslettern. Lediglich der Empfängerkreis ist auf 2.000 Abonnenten beschränkt.

Die Premium Version für 1 Webseite erhaltet ihr zu einem Preis von 75 Dollar pro Jahr (Stand Mai 2013). Zusätzlich ist noch eine Lizenz für 4 Webseiten zu 189 Dollar und für eine unbegrenzte Anzahl an WordPress Installationen für 299 Dollar pro Jahr verfügbar. Auf der MailPoet Webseite findet ihr weitere Details zu den Preisen. Wenn ihr die Premium Version erwerbt, wird ein weiteres MailPoet Plugin installiert, welches die erweiterten Möglichkeiten freischaltet. Dazu gehören so nützliche Funktionen wie Überprüfung der Spam Wahrscheinlichkeit für den erstellten Newsletter sowie die Integration von Google Analytics und das Handling von nicht zustellbaren E-Mails. Dazu später mehr.

Nach der Installation erscheint im WordPress Menü ein neuer Eintrag namens “MailPoet”. In den drei Untermenüs Newsletter, Abonnenten und Einstellungen können alle notwendigen Anpassungen vorgenommen werden. Positiv hervorzuheben ist, dass MailPoet komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Bei anderen Lösungen ist das nicht selbstverständlich und zieht Folgearbeit nach sich.

Einstellungen anpassen

Bevor ihr euren ersten WordPress Newsletter erstellt, sollten die grundlegenden Einstellungen des Plugins angepasst werden. Es empfiehlt sich ein Impressum zu hinterlegen, welches automatisch am Ende des Newsletters integriert wird, Bild 1. Damit entsprecht ihr der aktuellen Gesetzgebung und schiebt Abmahnungen einen Riegel vor. Zusätzlich lässt sich festlegen, ob Benachrichtigungen bei Newsletter An- oder Abmeldungen via E-Mail erfolgen sollen. Die Absenderadresse für die eigenen Benachrichtigungs-E-Mails ist ebenfalls individualisierbar.

Es gibt zahlreiche rechtliche Fallstricke. Welche Aspekte ihr unbedingt beherzigen solltet, lest ihr in diesem Artikel.
Der nächste Menüpunkt “Bestätigungsmail” ist besonders interessant: Hier könnt ihr definieren, ob Abonnenten erst eine Bestätigungsmail erhalten, Bild 2. Erst wenn der Empfänger der Anmeldung dort zustimmt, erfolgt die Freischaltung zum Empfang des Newsletters. Dieses sogenannte Double Opt-In Verfahren ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Es empfiehlt sich also dringend dies zu aktivieren. Weitere Informationen dazu im Abschnitt An- und Abmeldung.

Unter “Versendemethode” legt ihr fest, über welchen Mailservice der Versand erfolgt, Bild 3. Neben der eigenen Website bzw. dem eigenen Server kann dies Gmail oder ein externer SMTP-Anbieter sein. Letztere bieten die Nutzung eines externen Servers für den Newsletter-Versand an. Dies kann sinnvoll sein, da der eigene Server bzw. Hoster meist eine Beschränkung hinsichtlich der Anzahl versendeter E-Mails pro Stunde oder Tag hat. Dieses Limit kann bei einer großen Anzahl von Abonnenten schnell erreicht werden. Ein Stundenlimit könnt ihr hier umgehen, indem ein Sendeintervall definiert wird. Beachtet, dass die Nutzung eines externen SMTP-Anbieters mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

  • Impressum in Wysija festlegen

    Bild 1

  • Newsletter Eintragung bestätigen

    Bild 2

  • Mailservice für Versand wählen

    Bild 3

  • Berechtigungen und weitere Parameter

    Bild 4

Im Menü “Fortgeschritten” lassen sich Rollen und Berechtigungen zum Bearbeiten von Newslettern, Verwalten von Abonnenten oder Ändern der Einstellungen festlegen, Bild 4. Hier entscheidet ihr auch, ob ein Abonnent sein eigenes Profil verwalten kann. Ist die Option aktiv, erscheint ein Link im Newsletter, der auf eine Seite eures Blogs verweist. Dort kann dann beispielsweise Name, Vorname oder E-Mail-Adresse durch den Leser angepasst werden. In den fortgeschrittenen Einstellungen könnt ihr ebenfalls festlegen, ob ein Link zur HTML-Version des Newsletters erscheint. Diese Einstellung solltet ihr aktivieren, da manche Mail Clients die Anzeige von Bildern blockieren. Der Aufruf der HTML-Version im Browser umgeht das Problem. Eine weitere interessante Option verbirgt sich hinter DKIM-Signatur. Mehr Informationen dazu weiter unten im Artikel unter Sicherheit.

Der folgende Menüpunkt “Premiumversion” zeigt die Features, die ihr beim Kauf der Premium Edition erhaltet, Bild 5. Neben der oben erwähnten Rückläuferbehandlung, Google Analytics Integration und Aufhebung des 2.000 Empfänger Limits, ist die Anzeige geklickter Links und die Verwendung von Premium Newsletter Themes hervorzuheben. Über solche Themes könnt ihr während der Erstellung eures Newsletters schnell und einfach das Design wechseln, ähnlich einem WordPress Theme.

In der “Rückläufer Bearbeitung” bestimmt ihr den Umgang mit Bounces, Bild 6. Bounces treten auf, wenn ein Postfach überfüllt ist oder nicht mehr existiert. Um die Liste der eigenen Abonnenten aktuell zu halten, ist diese Information sehr hilfreich. Zunächst legt ihr ein E-Mail-Konto fest, welches die Rückläufer annimmt. Unter “Aktionen & Benachrichtigungen” könnt ihr nun definieren, was im Fall der Nichtzustellung passieren soll, Bild 7. So kann der Abonnent aus der Liste ausgetragen oder gleich komplett gelöscht werden.

  • Features der Wysija Premium Version

    Bild 5

  • Einstellungen für Rückläufer

    Bild 6

  • Reaktion bei Bounces

    Bild 7

Abonnenten und Listen verwalten

Dieser Bereich widmet sich den Abonnenten eures Newsletters sowie den verschiedenen Listen, in denen sich Abonnenten gruppieren lassen. In der Übersicht seht ihr alle Abonnenten sowie die dazugehörige Liste, Bild 8. Außerdem ist der Status und das Datum des Eintrags ersichtlich. Wenn ihr einen Abonnenten manuell hinzufügen möchtet, könnt ihr das über das entsprechende Menü machen, Bild 9. Dort legt ihr auch die Zugehörigkeit zu einer Liste fest. Vor- und Nachname sind optional und abhängig davon, ob ihr eure Adressaten persönlich ansprechen möchten. Zusätzlich ist der Status des Abonnenten festlegbar – eingetragen, unbestätigt oder abgemeldet.

  • Newsletter Abonnenten verwalten

    Bild 8

  • Newsletter Abonnenten hinzufügen

    Bild 9

  • Listen erzeugen

    Bild 10

  • Newsletter Listen ändern

    Bild 11

Listen lassen sich schnell anlegen, Bild 10. Mindestens zwei Listen sind empfehlenswert: Eine, in der ihr euch und ggf. Co-Autoren zum Testen selber eintragt, sowie eine reguläre Abonnentenliste. Existierende Listen können später bearbeitet, dupliziert oder synchronisiert werden, Bild 11. So werden beispielsweise bestehende Nutzer eures WordPress Systems automatisch übernommen.

Nützlich ist auch die Möglichkeit vorhandene Adresslisten zu importieren, Bild 12. Dies erfolgt direkt über die integrierte Textbox oder aber eine CSV-Datei, welche separat hochgeladen wird. Es sollte darauf geachtet werden, keine ungeprüften oder von dubiosen Quellen stammenden Adresslisten zu importieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr dann als Spammer eingestuft werdet, liegt hoch. Vorhandene Abonnenten können schließlich über die Export-Funktion in eine CSV-Datei übertragen werden, Bild 13.

  • Abonnenten importieren

    Bild 12

  • Export von Newsletter Abonnenten

    Bild 13

Newsletter erstellen

Auf der Übersichtsseite seht ihr alle aktiven und versendeten Newsletter sowie aktuelle Entwürfe, Bild 14. Ihr könnt einen Newsletter entweder komplett neu oder aber von einer Vorlage erstellen. Wenn ihr letztere Option wählt, müsst ihr dafür nur mit der Maus über den betreffenden Newsletter gehen und auf “Duplizieren” klicken. Zusätzlich stehen euch die Statistiken zum Versand zur Verfügung. Weitere Details dazu später.

Das Anlegen des Newsletters erfolgt in drei Schritten. Zunächst bestimmt ihr, ob es sich um einen normalen oder automatischen Newsletter handelt, Bild 15. Die normale Version wird manuell nach Erstellung versendet. Im Gegensatz dazu erfolgt der Versand der automatischen Versand anhand von Regeln. So könnt ihr zum Beispiel festlegen, dass der Newsletter mit Hinweis auf einen neuen Artikel sofort nach Veröffentlichung dieses Artikels versendet wird. Weitere Parameter betreffen den Titel des Betreffs sowie die Empfängerlisten. Der Betreff kann mit Variabeln leicht individualisiert werden. Auf diese Weise erscheint automatisch der Titel des Beitrags.

  • WordPress Newsletter Plugin

    Bild 14

  • automatischer oder normaler Newsletter

    Bild 15

  • Inhalte werden per Drag&Drop abgelegt

    Bild 16

Im zweiten Schritt wird der Newsletter gestaltet, Bild 16. Dies erfolgt denkbar einfach via Drag&Drop: Grafiken, Trennbalken oder Social Media Icons von Twitter, Facebook & Co lassen sich spielend leicht integrieren. Eine Vielzahl grafischer Vorlagen für Trennbalken und Icons steht zur Verfügung. Habt ihr euch für den automatischen Newsletter entschieden, wird durch einfaches Ziehen des betreffenden Menüeintrags “Automatic latests posts” der neueste Artikel eingebunden. Im Fall des normalen Newsletters könnt ihr aus allen bestehenden Artikeln wählen und diese in den Newsletter integrieren. Über Variablen könnt ihr zusätzlich eine persönliche Anrede einbinden. Dies setzt voraus, dass ihr Vor- und Nachname während der Newsletter Anmeldung erfasst.

Das Erscheinungsbild kann über das Menü “Styles” weiter individualisiert werden, Bild 17. So lassen sich Schriftgrößen und -farben in kürzester Zeit den eigenen Wünschen anpassen. Wenn ihr lieber auf vorgefertigte Designs zurückgreifen möchtet, ist der Bereich “Themes” für euch genau richtig, Bild 18. Dort stehen verschiedene kostenfreie und kostenpflichtige Vorlagen zum Download zur Verfügung. Photoshop PSD-Dateien sind enthalten, falls ihr das Aussehen von Bannern oder Schaltflächen anpassen möchtet.

Ein nützliches Feature der Premium Version findet sich unterhalb des Newsletters. Dort kann über einen Knopfdruck die Qualität des Newsletters hinsichtlich der Spam-Wahrscheinlichkeit geprüft werden. Dies gibt einen ersten Anhaltspunkt, ob euer Newsletter auch wirklich die gewünschten Empfänger erreicht. Überprüft werden dabei Parameter wie Text-HTML-Verhältnis, ob euer Mail-Server auf einer Spamliste steht oder Authentifizierungsinformationen vorhanden sind, siehe dazu Abschnitt Sicherheit. Im Ergebnis erhaltet ihr einen Zahlenwert: Je höher der Wert, umso geringer die Spam-Wahrscheinlichkeit, Bild 19.

  • Verändern des Styles und der Farben

    Bild 17

  • Kostenfreie und kostenpflichtige Themes

    Bild 18

  • Positives Testergebnis im Spam Test

    Bild 19

  • Finale Parameter und Testversand

    Bild 20

Im dritten und letzten Schritt könnt ihr nochmals alle Parameter prüfen sowie eine Vorschau versenden, Bild 20. Als Besitzer einer Premium Version ist zudem die Verknüpfung mit einer Google Analytics Kampagne sinnvoll. Gegenüber den Bordmitteln von MailPoet stehen so noch weitere, detaillierte Möglichkeiten zur Auswertung parat. Wie genau das funktioniert, könnt ihr hier nachlesen.

Sind alle Einstellungen vollendet, könnt ihr den Newsletter speichern und schließen oder sofort bzw. zu einem geplanten Zeitpunkt versenden. Der Fortschritt und Erfolgs des Versands wird dabei in einem separaten Fenster angezeigt. Wenn ihr bei einem automatischen Newsletter auf “Senden” klickt, wird dieser aktiviert. Erst bei Eintreffen der Bedingung, z.B. neuer Artikel wurde veröffentlicht, erfolgt der eigentliche Versand.

Nach dem Versand

Im Test waren die versendeten Newsletter sowohl in Microsoft Oulook, IBM Lotus Notes und verschiedenen Webmailern stets gut lesbar, Bild 21. Das Layout wies keinerlei Unregelmäßigkeiten auf. Aufgrund von Sicherheitseinstellungen in den verschiedenen Mail Clients musste lediglich die Anzeige von Bildern aktiviert werden.

Sehr nützlich ist die integrierte Möglichkeit, Öffnungen und Klicks nachzuvollziehen. So behaltet ihr stets den Überblick, Bild 22. Die kostenfreie Version von MailPoet zeigt dabei lediglich die Anzahl, aber nicht welcher Link geklickt wurde. In einer noch detaillierteren Ansicht könnt ihr die Aktivitäten je Leser einsehen, Bild 23. Dies bezieht sich auf dessen Gesamtaktivitäten seit Abschluss des Newsletter Abonnements.

  • Newsletter von fotobeam

    Bild 21

  • Auswertung des versendeten Newsletters

    Bild 22

  • Auswertung für einzelne Leser

    Bild 23

Anmeldung und Abmeldung

Keep it simple!

Wie bereits oben geschrieben, entspricht der Anmeldeprozess zum Newsletter den gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Double Opt-In. Auch die Möglichkeit zur Abmeldung ist jederzeit über einen gut sichtbaren Link im Newsletter gegeben. Abonnenten können sich leicht zum Newsletter anmelden: Eine Möglichkeit ist das Widget, welches sich in die Seitenleiste der Website integrieren lässt. Auch ich mache davon Gebrauch. Zusätzlich könnt ihr eine separate Landingpage anlegen, wie zum Beispiel diese hier. Hat der potentielle Leser seine E-Mail-Adresse eingetragen und auf “Jetzt anmelden” geklickt, erhält er eine Information, seinen Posteingang bzgl. der Bestätigungs-E-Mail zu überprüfen. Erst, wenn er den dort hinterlegten Link anklickt, wird er zum Erhalt des Newsletters final freigeschaltet.

Dabei könnt ihr entscheiden, ob nur die E-Mail-Adresse oder auch Vor- und Nachname erfasst werden sollen. Um den Anmeldeprozess möglichst kurz zu halten, wird beispielsweise für ein Abonnement der fotobeam News nur die E-Mail-Adresse abgefragt.

Sicherheit

Von SPF bis DKIM…

Wenn ihr als Betreiber einer WordPress Website und Versender eines eigenen Newsletters nicht selbst in die Spamfalle laufen wollt, gilt es einige Dinge zu beachten. Neben den bereits erwähnten Sendelimits, die sich von Hoster zu Hoster unterscheiden, spielt auch die Authentizität der eigenen E-Mail-Adresse eine Rolle. Dazu gibt es zwei etablierte Verfahren: SPF und DKIM.

SPF (Sender Policy Framework) erschwert die Fälschung der E-Mail-Adresse und beugt somit Manipulationen vor. Dazu ist es jedoch notwendig, dass ihr die DNS-Einträge eurer Domäne bearbeitet. Im Fall von Hosteurope müsst ihr im Menü “Administration”  in den Eintrag “Domainservices” gehen. Dort könnt ihr AutoDNS-Einträge bearbeiten. Wählt die gewünschte Domän und klickt auf “Editieren”. Jetzt könnt ihr einen DNS-Eintrag hinzufügen. Wählt Typ “TXT” und tragt im freien Feld “v=spf1 a mx” (ohne Anführungszeichen) ein. Klickt anschließend auf “Neu anlegen”. Nach wenigen Stunden sollte der Eintrag aktiv sein. Ob euer SPF Eintrag funktioniert, könnt ihr zum Beispiel hier oder hier testen. Beispiele für die Änderung des SPF Eintrags bei anderen Hostern finden sich auf dieser Webseite.

Die zweite Möglichkeit zur Sicherstellung der Authentizität eurer E-Mail-Adresse besteht in der Verwendung von DKIM (DomainKeys). Dieses Verfahren soll ebenfalls die Identität eines Absenders sicherstellen. Die Premium Version von MailPoet ermöglicht die Erstellung des DKIM Schlüssels in den fortgeschrittenen Einstellungen. Dieser Schlüssel muss dann wie oben beschrieben in den DNS-Einstellungen eurer Domän hinterlegt werden.

Sind euch diese Verfahren zu kompliziert oder habt ihr ein zu niedriges Sendelimit pro Tag, empfiehlt sich die Nutzung eines externen SMTP-Anbieters. Über diesen lässt sich dann der Versand ohne aufwändige Anpassungen realisieren, ist jedoch mit Zusatzkosten verbunden. MailPoet hat dazu Verträge mit Anbietern abgeschlossen, auf die zurückgegriffen werden kann.

Fazit

Das MailPoet Newsletter Plugin für WordPress ist ein mächtiges Werkzeug, um den kompletten Newsletter-Prozess rechtssicher zu steuern. Gegenüber Lösungen wie Subscribe2 oder MailPress bietet es nicht nur einen größeren Leistungsumfang, sondern überzeugt auch durch die einfache Bedienung. Während manche Newsletter Plugins nur den Versand von Text-Mails erlauben, kann mit MailPoet in kurzer Zeit ein optisch ansprechender HTML-Newsletter erstellt werden.

Schon nach kurzer Einarbeitungszeit lassen sich Newsletter einfach anlegen und Abonnenten übersichtlich verwalten. Bereits die kostenlose Version bietet dabei alle grundlegenden Funktionen zum Newsletter-Versand. Professionelle Anwender werden die zusätzlichen Features der Premium Version zu schätzen wissen. Damit wird das Handling des Versand-Prozesses und die Auswertung von Kampagnen noch weiter ausgebaut.

Neben der rein funktionalen Seite spielt im realen Einsatz natürlich auch immer die Erreichbarkeit bei technischen Problemen eine maßgebliche Rolle. Hier konnte das Entwicklerteam komplett überzeugen: Innerhalb eines Werktages wurden Support-Anfragen beantwortet und die Lösung stand am darauffolgenden Tag zur Verfügung. Verwendet ihr eure Website für geschäftliche Zwecke, ist dies ein nicht zu unterschätzendes Kriterium.

  • Pro
    • Kostenlose Version verfügbar
    • Gewährleistet Double Opt-In Konformität
    • Professioneller Support
    • Einfaches Erstellen der Newsletter via Drag&Drop
    • Inklusive Auswertung von Öffnungen und Klicks
    • Ermöglicht Google Analytics Integration (Premium)
    • Unterstützt externe Anbieter zum Mailversand
    • Vorab-Check auf Spam-Wahrscheinlichkeit (Premium)
    • Deutsche Übersetzung
  • Contra
    • Premium Version mit jährlicher Gebühr
    • Sicherheitsaspekte erfordern technisches Verständnis
  • Gesamtbewertung:

  • 95/100
    Punkten

Link zum Anbieter

MailPoet: http://wordpress.org/extend/plugins/wysija-newsletters

  • Abonniere den fotobeam Newsletter und erhalte neue Artikel sofort in deine Mailbox!

    Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung.
Wie hat dir der Artikel gefallen?
[Bewertungen: 37 Durchschnitt: 4.7]
Posted in:

79 Kommentare

Schreibe einen Kommentar zu fotobeam Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.