Im Test: Wysija Newsletter Plugin für WordPress

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Social Media vs. Newsletter

Informiert bleiben…Auch wenn mittlerweile Social Media einen Großteil der Kommunikation dominiert, ist ein klassisches Marketinginstrument noch immer nicht wegzudenken: der Newsletter. Wenn es darum geht, die Leserschaft der eigenen Website regelmäßig zu informieren, sind Newsletter ein geeignetes Mittel. Mit einem Newsletter könnt ihr über neue Artikel informieren, Gewinnspiele initiieren oder auch zu einer Umfrage aufrufen. Es ist damit auch bestens als Kundenbindungsinstrument geeignet.

Für WordPress gibt es dazu eine breite Palette an Plugins, die sich dem Thema verschrieben haben. In diesem Artikel wird das Wysija Newsletter Plugin für WordPress einem detaillierten Test unterzogen. Das Plugin integriert sich nahtlos in WordPress und geht über den reinen Newsletter-Versand weit hinaus. Im Artikel lest ihr mehr über Installation, Konfiguration, Betrieb und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben beim Versand von Newslettern.

Installation und Aktivierung

Wysija gibt es sowohl in einer kostenlosen als auch Premium Version. Hier findet ihr einen Vergleich der Editionen. Die kostenlose Version von Wysija kann direkt aus der eigenen WordPress Installation oder über das WordPress Plugin Directory installiert werden. Sie bietet alle wesentlichen Funktionalitäten zum Erstellen und Versenden von Newslettern. Lediglich der Empfängerkreis ist auf 2.000 Abonnenten beschränkt.

Die Premium Version erhaltet ihr auf der Website des Herstellers zu einem Preis von 99 Dollar pro Jahr. Wenn ihr die Premium Version erwerbt, wird ein weiteres Wysija Plugin installiert, welches die erweiterten Möglichkeiten freischaltet. Dazu gehören so nützliche Funktionen wie Überprüfung der Spam Wahrscheinlichkeit für den erstellten Newsletter sowie die Integration von Google Analytics und das Handling von nicht zustellbaren E-Mails. Dazu später mehr.

Nach der Installation erscheint im WordPress Menü ein neuer Eintrag namens “Wysija”. In den drei Untermenüs Newsletter, Abonnenten und Einstellungen können alle notwendigen Anpassungen vorgenommen werden. Positiv hervorzuheben ist, dass Wysija komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Bei anderen Lösungen ist das nicht selbstverständlich und zieht Folgearbeit nach sich.

Einstellungen anpassen

Bevor ihr euren ersten WordPress Newsletter erstellt, sollten die grundlegenden Einstellungen des Plugins angepasst werden. Es empfiehlt sich ein Impressum zu hinterlegen, welches automatisch am Ende des Newsletters integriert wird, Bild 1. Damit entsprecht ihr der aktuellen Gesetzgebung und schiebt Abmahnungen einen Riegel vor. Zusätzlich lässt sich festlegen, ob Benachrichtigungen bei Newsletter An- oder Abmeldungen via E-Mail erfolgen sollen. Die Absenderadresse für die eigenen Benachrichtigungs-E-Mails ist ebenfalls individualisierbar.

Das solltet ihr vor Versand beachten

Foto-TippEs gibt zahlreiche rechtliche Fallstricke. Welche Aspekte ihr unbedingt beherzigen solltet, lest ihr in diesem Artikel.

Der nächste Menüpunkt “Bestätigungsmail” ist besonders interessant: Hier könnt ihr definieren, ob Abonnenten erst eine Bestätigungsmail erhalten, Bild 2. Erst wenn der Empfänger der Anmeldung dort zustimmt, erfolgt die Freischaltung zum Empfang des Newsletters. Dieses sogenannte Double Opt-In Verfahren ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Es empfiehlt sich also dringend dies zu aktivieren. Weitere Informationen dazu im Abschnitt An- und Abmeldung.

Unter “Versendemethode” legt ihr fest, über welchen Mailservice der Versand erfolgt, Bild 3. Neben der eigenen Website bzw. dem eigenen Server kann dies Gmail oder ein externer SMTP-Anbieter sein. Letztere bieten die Nutzung eines externen Servers für den Newsletter-Versand an. Dies kann sinnvoll sein, da der eigene Server bzw. Hoster meist eine Beschränkung hinsichtlich der Anzahl versendeter E-Mails pro Stunde oder Tag hat. Dieses Limit kann bei einer großen Anzahl von Abonnenten schnell erreicht werden. Ein Stundenlimit könnt ihr hier umgehen, indem ein Sendeintervall definiert wird. Beachtet, dass die Nutzung eines externen SMTP-Anbieters mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Impressum in Wysija festlegen

Bild 1

Newsletter Eintragung bestätigen

Bild 2

Mailservice für Versand wählen

Bild 3

Berechtigungen und weitere Parameter

Bild 4

Im Menü “Fortgeschritten” lassen sich Rollen und Berechtigungen zum Bearbeiten von Newslettern, Verwalten von Abonnenten oder Ändern der Einstellungen festlegen, Bild 4. Hier entscheidet ihr auch, ob ein Abonnent sein eigenes Profil verwalten kann. Ist die Option aktiv, erscheint ein Link im Newsletter, der auf eine Seite eures Blogs verweist. Dort kann dann beispielsweise Name, Vorname oder E-Mail-Adresse durch den Leser angepasst werden. In den fortgeschrittenen Einstellungen könnt ihr ebenfalls festlegen, ob ein Link zur HTML-Version des Newsletters erscheint. Diese Einstellung solltet ihr aktivieren, da manche Mail Clients die Anzeige von Bildern blockieren. Der Aufruf der HTML-Version im Browser umgeht das Problem. Eine weitere interessante Option verbirgt sich hinter DKIM-Signatur. Mehr Informationen dazu weiter unten im Artikel unter Sicherheit.

Der folgende Menüpunkt “Premiumversion” zeigt die Features, die ihr beim Kauf der Premium Edition erhaltet, Bild 5. Neben der oben erwähnten Rückläuferbehandlung, Google Analytics Integration und Aufhebung des 2.000 Empfänger Limits, ist die Anzeige geklickter Links und die Verwendung von Premium Newsletter Themes hervorzuheben. Über solche Themes könnt ihr während der Erstellung eures Newsletters schnell und einfach das Design wechseln, ähnlich einem WordPress Theme.

In der “Rückläufer Bearbeitung” bestimmt ihr den Umgang mit Bounces, Bild 6. Bounces treten auf, wenn ein Postfach überfüllt ist oder nicht mehr existiert. Um die Liste der eigenen Abonnenten aktuell zu halten, ist diese Information sehr hilfreich. Zunächst legt ihr ein E-Mail-Konto fest, welches die Rückläufer annimmt. Unter “Aktionen & Benachrichtigungen” könnt ihr nun definieren, was im Fall der Nichtzustellung passieren soll, Bild 7. So kann der Abonnent aus der Liste ausgetragen oder gleich komplett gelöscht werden.

Features der Wysija Premium Version

Bild 5

Einstellungen für Rückläufer

Bild 6

Reaktion bei Bounces

Bild 7

Abonnenten und Listen verwalten

Dieser Bereich widmet sich den Abonnenten eures Newsletters sowie den verschiedenen Listen, in denen sich Abonnenten gruppieren lassen. In der Übersicht seht ihr alle Abonnenten sowie die dazugehörige Liste, Bild 8. Außerdem ist der Status und das Datum des Eintrags ersichtlich. Wenn ihr einen Abonnenten manuell hinzufügen möchtet, könnt ihr das über das entsprechende Menü machen, Bild 9. Dort legt ihr auch die Zugehörigkeit zu einer Liste fest. Vor- und Nachname sind optional und abhängig davon, ob ihr eure Adressaten persönlich ansprechen möchten. Zusätzlich ist der Status des Abonnenten festlegbar – eingetragen, unbestätigt oder abgemeldet.

Newsletter Abonnenten verwalten

Bild 8

Newsletter Abonnenten hinzufügen

Bild 9

Listen erzeugen

Bild 10

Newsletter Listen ändern

Bild 11

Listen lassen sich schnell anlegen, Bild 10. Mindestens zwei Listen sind empfehlenswert: Eine, in der ihr euch und ggf. Co-Autoren zum Testen selber eintragt, sowie eine reguläre Abonnentenliste. Existierende Listen können später bearbeitet, dupliziert oder synchronisiert werden, Bild 11. So werden beispielsweise bestehende Nutzer eures WordPress Systems automatisch übernommen.

Nützlich ist auch die Möglichkeit vorhandene Adresslisten zu importieren, Bild 12. Dies erfolgt direkt über die integrierte Textbox oder aber eine CSV-Datei, welche separat hochgeladen wird. Es sollte darauf geachtet werden, keine ungeprüften oder von dubiosen Quellen stammenden Adresslisten zu importieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr dann als Spammer eingestuft werdet, liegt hoch. Vorhandene Abonnenten können schließlich über die Export-Funktion in eine CSV-Datei übertragen werden, Bild 13.

Abonnenten importieren

Bild 12

Export von Newsletter Abonnenten

Bild 13

Newsletter erstellen

Auf der Übersichtsseite seht ihr alle aktiven und versendeten Newsletter sowie aktuelle Entwürfe, Bild 14. Ihr könnt einen Newsletter entweder komplett neu oder aber von einer Vorlage erstellen. Wenn ihr letztere Option wählt, müsst ihr dafür nur mit der Maus über den betreffenden Newsletter gehen und auf “Duplizieren” klicken. Zusätzlich stehen euch die Statistiken zum Versand zur Verfügung. Weitere Details dazu später.

Das Anlegen des Newsletters erfolgt in drei Schritten. Zunächst bestimmt ihr, ob es sich um einen normalen oder automatischen Newsletter handelt, Bild 15. Die normale Version wird manuell nach Erstellung versendet. Im Gegensatz dazu erfolgt der Versand der automatischen Versand anhand von Regeln. So könnt ihr zum Beispiel festlegen, dass der Newsletter mit Hinweis auf einen neuen Artikel sofort nach Veröffentlichung dieses Artikels versendet wird. Weitere Parameter betreffen den Titel des Betreffs sowie die Empfängerlisten. Der Betreff kann mit Variabeln leicht individualisiert werden. Auf diese Weise erscheint automatisch der Titel des Beitrags.

WordPress Newsletter Plugin

Bild 14

automatischer oder normaler Newsletter

Bild 15

Inhalte werden per Drag&Drop abgelegt

Bild 16

Im zweiten Schritt wird der Newsletter gestaltet, Bild 16. Dies erfolgt denkbar einfach via Drag&Drop: Grafiken, Trennbalken oder Social Media Icons von Twitter, Facebook & Co lassen sich spielend leicht integrieren. Eine Vielzahl grafischer Vorlagen für Trennbalken und Icons steht zur Verfügung. Habt ihr euch für den automatischen Newsletter entschieden, wird durch einfaches Ziehen des betreffenden Menüeintrags “Automatic latests posts” der neueste Artikel eingebunden. Im Fall des normalen Newsletters könnt ihr aus allen bestehenden Artikeln wählen und diese in den Newsletter integrieren. Über Variablen könnt ihr zusätzlich eine persönliche Anrede einbinden. Dies setzt voraus, dass ihr Vor- und Nachname während der Newsletter Anmeldung erfasst.

Das Erscheinungsbild kann über das Menü “Styles” weiter individualisiert werden, Bild 17. So lassen sich Schriftgrößen und -farben in kürzester Zeit den eigenen Wünschen anpassen. Wenn ihr lieber auf vorgefertigte Designs zurückgreifen möchtet, ist der Bereich “Themes” für euch genau richtig, Bild 18. Dort stehen verschiedene kostenfreie und kostenpflichtige Vorlagen zum Download zur Verfügung. Photoshop PSD-Dateien sind enthalten, falls ihr das Aussehen von Bannern oder Schaltflächen anpassen möchtet.

Ein nützliches Feature der Premium Version findet sich unterhalb des Newsletters. Dort kann über einen Knopfdruck die Qualität des Newsletters hinsichtlich der Spam-Wahrscheinlichkeit geprüft werden. Dies gibt einen ersten Anhaltspunkt, ob euer Newsletter auch wirklich die gewünschten Empfänger erreicht. Überprüft werden dabei Parameter wie Text-HTML-Verhältnis, ob euer Mail-Server auf einer Spamliste steht oder Authentifizierungsinformationen vorhanden sind, siehe dazu Abschnitt Sicherheit. Im Ergebnis erhaltet ihr einen Zahlenwert: Je höher der Wert, umso geringer die Spam-Wahrscheinlichkeit, Bild 19.

Verändern des Styles und der Farben

Bild 17

Kostenfreie und kostenpflichtige Themes

Bild 18

Positives Testergebnis im Spam Test

Bild 19

Finale Parameter und Testversand

Bild 20

Im dritten und letzten Schritt könnt ihr nochmals alle Parameter prüfen sowie eine Vorschau versenden, Bild 20. Als Besitzer einer Premium Version ist zudem die Verknüpfung mit einer Google Analytics Kampagne sinnvoll. Gegenüber den Bordmitteln von Wysija stehen so noch weitere, detaillierte Möglichkeiten zur Auswertung parat. Wie genau das funktioniert, könnt ihr hier nachlesen.

Sind alle Einstellungen vollendet, könnt ihr den Newsletter speichern und schließen oder sofort bzw. zu einem geplanten Zeitpunkt versenden. Der Fortschritt und Erfolgs des Versands wird dabei in einem separaten Fenster angezeigt. Wenn ihr bei einem automatischen Newsletter auf “Senden” klickt, wird dieser aktiviert. Erst bei Eintreffen der Bedingung, z.B. neuer Artikel wurde veröffentlicht, erfolgt der eigentliche Versand.

Nach dem Versand

Im Test waren die versendeten Newsletter sowohl in Microsoft Oulook, IBM Lotus Notes und verschiedenen Webmailern stets gut lesbar, Bild 21. Das Layout wies keinerlei Unregelmäßigkeiten auf. Aufgrund von Sicherheitseinstellungen in den verschiedenen Mail Clients musste lediglich die Anzeige von Bildern aktiviert werden.

Sehr nützlich ist die integrierte Möglichkeit, Öffnungen und Klicks nachzuvollziehen. So behaltet ihr stets den Überblick, Bild 22. Die kostenfreie Version von Wysija zeigt dabei lediglich die Anzahl, aber nicht welcher Link geklickt wurde. In einer noch detaillierteren Ansicht könnt ihr die Aktivitäten je Leser einsehen, Bild 23. Dies bezieht sich auf dessen Gesamtaktivitäten seit Abschluss des Newsletter Abonnements.

Newsletter von fotobeam

Bild 21

Auswertung des versendeten Newsletters

Bild 22

Auswertung für einzelne Leser

Bild 23

Anmeldung und Abmeldung

Keep it simple!Wie bereits oben geschrieben, entspricht der Anmeldeprozess zum Newsletter den gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Double Opt-In. Auch die Möglichkeit zur Abmeldung ist jederzeit über einen gut sichtbaren Link im Newsletter gegeben. Abonnenten können sich leicht zum Newsletter anmelden: Eine Möglichkeit ist das Widget, welches sich in die Seitenleiste der Website integrieren lässt. Auch ich mache davon Gebrauch. Zusätzlich könnt ihr eine separate Landingpage anlegen, wie zum Beispiel diese hier. Hat der potentielle Leser seine E-Mail-Adresse eingetragen und auf “Jetzt anmelden” geklickt, erhält er eine Information, seinen Posteingang bzgl. der Bestätigungs-E-Mail zu überprüfen. Erst, wenn er den dort hinterlegten Link anklickt, wird er zum Erhalt des Newsletters final freigeschaltet.

Dabei könnt ihr entscheiden, ob nur die E-Mail-Adresse oder auch Vor- und Nachname erfasst werden sollen. Um den Anmeldeprozess möglichst kurz zu halten, wird beispielsweise für ein Abonnement der fotobeam News nur die E-Mail-Adresse abgefragt.

Sicherheit

Von SPF bis DKIM…Wenn ihr als Betreiber einer WordPress Website und Versender eines eigenen Newsletters nicht selbst in die Spamfalle laufen wollt, gilt es einige Dinge zu beachten. Neben den bereits erwähnten Sendelimits, die sich von Hoster zu Hoster unterscheiden, spielt auch die Authentizität der eigenen E-Mail-Adresse eine Rolle. Dazu gibt es zwei etablierte Verfahren: SPF und DKIM.

SPF (Sender Policy Framework) erschwert die Fälschung der E-Mail-Adresse und beugt somit Manipulationen vor. Dazu ist es jedoch notwendig, dass ihr die DNS-Einträge eurer Domäne bearbeitet. Im Fall von Hosteurope müsst ihr im Menü “Administration”  in den Eintrag “Domainservices” gehen. Dort könnt ihr AutoDNS-Einträge bearbeiten. Wählt die gewünschte Domän und klickt auf “Editieren”. Jetzt könnt ihr einen DNS-Eintrag hinzufügen. Wählt Typ “TXT” und tragt im freien Feld “v=spf1 a mx” (ohne Anführungszeichen) ein. Klickt anschließend auf “Neu anlegen”. Nach wenigen Stunden sollte der Eintrag aktiv sein. Ob euer SPF Eintrag funktioniert, könnt ihr zum Beispiel hier oder hier testen. Beispiele für die Änderung des SPF Eintrags bei anderen Hostern finden sich auf dieser Webseite.

Die zweite Möglichkeit zur Sicherstellung der Authentizität eurer E-Mail-Adresse besteht in der Verwendung von DKIM (DomainKeys). Dieses Verfahren soll ebenfalls die Identität eines Absenders sicherstellen. Die Premium Version von Wysija ermöglicht die Erstellung des DKIM Schlüssels in den fortgeschrittenen Einstellungen. Dieser Schlüssel muss dann wie oben beschrieben in den DNS-Einstellungen eurer Domän hinterlegt werden.

Sind euch diese Verfahren zu kompliziert oder habt ihr ein zu niedriges Sendelimit pro Tag, empfiehlt sich die Nutzung eines externen SMTP-Anbieters. Über diesen lässt sich dann der Versand ohne aufwändige Anpassungen realisieren, ist jedoch mit Zusatzkosten verbunden. Wysija hat dazu Verträge mit Anbietern abgeschlossen, auf die zurückgegriffen werden kann.

Fazit

Top 5 WordPress Plugins

Foto-TippWenn ihr Sicherheit und Komfort in WordPress verbessern möchtet, sind diese Plugins genau richtig für euch.

Das Wysija Newsletter Plugin für WordPress ist ein mächtiges Werkzeug, um den kompletten Newsletter-Prozess rechtssicher zu steuern. Gegenüber Lösungen wie Subscribe2 oder MailPress bietet es nicht nur einen größeren Leistungsumfang, sondern überzeugt auch durch die einfache Bedienung. Während manche Newsletter Plugins nur den Versand von Text-Mails erlauben, kann mit Wysija in kurzer Zeit ein optisch ansprechender HTML-Newsletter erstellt werden.

Schon nach kurzer Einarbeitungszeit lassen sich Newsletter einfach anlegen und Abonnenten übersichtlich verwalten. Bereits die kostenlose Version bietet dabei alle grundlegenden Funktionen zum Newsletter-Versand. Professionelle Anwender werden die zusätzlichen Features der Premium Version zu schätzen wissen. Damit wird das Handling des Versand-Prozesses und die Auswertung von Kampagnen noch weiter ausgebaut.

Neben der rein funktionalen Seite spielt im realen Einsatz natürlich auch immer die Erreichbarkeit bei technischen Problemen eine maßgebliche Rolle. Hier konnte das Entwicklerteam komplett überzeugen: Innerhalb eines Werktages wurden Support-Anfragen beantwortet und die Lösung stand am darauffolgenden Tag zur Verfügung. Verwendet ihr eure Website für geschäftliche Zwecke, ist dies ein nicht zu unterschätzendes Kriterium.

Pro

  • Kostenlose Version verfügbar
  • Gewährleistet Double Opt-In Konformität
  • Professioneller Support
  • Einfaches Erstellen der Newsletter via Drag&Drop
  • Inklusive Auswertung von Öffnungen und Klicks
  • Ermöglicht Google Analytics Integration (Premium)
  • Unterstützt externe Anbieter zum Mailversand
  • Vorab-Check auf Spam-Wahrscheinlichkeit (Premium)
  • Deutsche Übersetzung

Contra

  • Premium Version mit jährlicher Gebühr
  • Sicherheitsaspekte erfordern technisches Verständnis

Link zum Anbieter

Wysija: http://wordpress.org/extend/plugins/wysija-newsletters

Bei Fragen zum Testbericht freue ich mich auf eure Kommentare. Wenn euch der Beitrag gefallen hat, teilt ihn gern mit Freunden.

Im Test: Wysija Newsletter Plugin für WordPress, 5.0 von 5 basierend auf 1 Bewertung
20 Kommentare
  1. Danke für den ausführlichen Testbericht des mächtigen Plugins. Werd’ ich mir dieser Tage noch einmal genauer anschauen. Gerade im Hinblick auf die Rechtssicherheit bin ich jedoch zuversichtlich.

    btw: schönes Design, sehr augenfreundlich. :)

    Grüße aus Stockholm,
    Ralf

  2. Ein riesiges Dankeschön für den tollen, ausführlichen und übersichtlichen Artikel.
    Ich bin mit der Installation und Erstellung meines Newsletters sehr gut zurecht gekommen.
    Im Moment habe ich “automatisch” und “Versand sofort”, “wenn sich Jemand in die Liste XY einträgt”. Im NL selbst habe ich angegeben, dass die 7 letzten Artikel eingefügt werden sollen. Das hat im ersten Durchgang auch für alle Abonnenten prima geklappt. An verschiedenen Tagen ging gleich nach der Anmeldung mein 7in1-NL raus.
    Meine Frage betrifft nun die Einstellungen zum Versand.
    Wird denn jetzt der zweite bzw. nächste NL mit den nächsten 7 Artikeln wieder automatisch “gezogen” und verschickt? Oder braucht es dazu andere Einstellungen im ersten Schritt?
    7 Artikel poste ich manchmal an 6 oder an 7 oder auch an 8 Tagen, deshalb kommt immer der gleiche Absendetag eher nicht in Frage, oder?
    Ich stehe gerade ziemlich auf dem Schlauch und würde mich über eine klare To-do-Ansage sehr freuen.

    Schon jetzt herzlichen Dank und viele Grüsse

    Christine

    • Hallo Christine,

      Schön, dass Dir der Artikel gefallen hat. Du kannst im ersten Schritt der Newsletter-Erstellung den Automatismus definieren. Wenn ich Dich richtig verstehe, müsstest Du zwei Arten anlegen: 1. Ein Newsletter, der automatisch bei Neueintragung in die Liste versendet wird und 2. ein Newsletter, der versendet wird, wenn es neue Inhalte gibt. Sonst würden die Leute aus Schritt 1 nur einen Newsletter bekommen, aber keine weiteren. Den 2. Newsletter würde ich dann zu fest definierten Zeiten verschicken, z.B. alle 14 Tage oder monatlich. Eher nicht zu häufig, um zu vermeiden, dass Du die Leser überfrachtest oder auf eine Spamliste kommst.

      Ich hoffe, das hilft.

      Grüße,
      Andreas

  3. Friedbert

    Guten Abend,

    ich habe heute trotz meiner mehr als bescheidenen EDV-Kenntnisse mithilfe der Beschreibung das Wysija Newsletter Plugin installiert ( und funktioniert!). Eine Frage habe ich dennoch: kann ich einen Text, den ich in Open Office geschrieben habe und unter “Dokumente” gespeichert habe, in mein Newsletter-Formular kopieren, so dass ich mir die Arbeit sparen kann, den gleichen Text erneut in mein Newsletter-Formular zu tippen? Für Tipps wäre ich dankbar

    • Hallo Friedbert,

      ich habe das Kopieren eines Textes aus Word in den Newsletter getestet. Das funktionierte problemlos. Einfache Textformatierungen (Trennungen, Unterstreichungen etc.) wurden in den Newsletter übernommen, allerdings keine Tabellen. Ich denke, das funktioniert analog auch für Open Office. Daher würde ich auf jeden Fall den Text nach dem Kopieren korrekturlesen.

      Grüße,
      Andreas

      • Friedbert

        Hallo Andreas,

        vielen Dank für die schnelle Antwort und Deinen Hinweis. Ich habe gleich getestet und es funktioniert sehr gut. Auf diese Art und Weise spare ich mir viel zusätzliche Arbeit, weil ich schon eine ganze Reihe von Newslettern als Word-Dateien vorbereitet habe.

        Viele Grüße

        Friedbert

  4. Danke für diesen umfangreichen Artikel!
    ich selbst habe wysija in meiner WordPress Seite in Verwendung. Mittlerweile habe ich ca. 400 Abonennentinnen. Ich versende über meinen eigenen Server (der in den USA sitzt) und habe nun festgestellt, dass beim letzten Mail versand (vor ca. 2 wochen) nur 70 Empfänger den Newsletter geöffnet oder angeklickt haben… Oje dachte ich und habe die ungeöffneten “empfänger” nochmals als liste angelegt und den gleichen newsletter nochmals an diese liste gesendet. Wieder nur ca. 55 Klicks. Nun stehe ich vor folgendem Problem:
    - landen die Newsletter für fast 3/4 der Abonnenten im Spam ordner oder werden gar nicht zugestellt?
    - ein Check für den Newsletter Empfang hat ergeben, dass für meinen Domainserver fast 7 von 10 punkten erreicht wurde… also relativ sicher..?!
    - würde ich die premium version kaufen, wäre dann die zustellbarkeit besser?
    - welchen externen anbieter würden Sie mir empfehlen, wenn ich auf Nummer sicher gehen möchte?
    - ist wysija mitglied der CSA?
    - was kann ich tun, um wirklich alle 400 Newsletter Empfänger zu erreichen?!

    Vielen dank für Ihr Feedback!
    lg. aus Österreich, Graz – Suher

    • Hallo Suher,

      7 von 10 ist prinzipiell ein guter Wert. Ich hatte 8.5 von 10. In welchen Kategorien zeigt der Test Verbesserungsbedarf an?

      Wenn die E-Mails nicht zugestellt werden, solltest du eigentlich eine Bounce-Nachricht bekommen. D.h., dass die E-Mail nicht angenommen wurde. In der kostenlosen Version gehen solche E-Mails an die Adresse, welche unter den fortgeschrittenen Einstellungen angegeben ist. Wenn du also keine Bounce-Nachricht (Rückläufer) erhältst (Soft Bounce: Empfänger Mailbox voll, Hard Bounce: Adresse unbekannt oder als Spam nicht angenommen und abgelehnt), wurden die Emails entweder nicht verschickt oder vom Empfänger als Spam direkt gelöscht.

      Vielleicht hat dein Mailserver in den USA ein Sendelimit pro Stunde, was diesen massenhaften Versand verhindert oder der Server ist generell von Empfängern als nicht vertrauenswürdig eingestuft worden. Wenn du das Sendelimit des Servers nicht kennst, kannst du probieren unter “Einstellungen > Senden mit” vorzugeben, dass nur 30 E-Mails alle 15 Minuten versendet werden oder alternativ andere Werte probieren. Unter dem Link http://support.wysija.com/knowledgebase/lists-of-hosts-and-their-sending-limits/ findest du Sende-Limits einiger Provider.

      In der Premiumversion lässt sich das Bounce Handling besser steuern. D.h. es lassen sich Regeln definieren, wie mit Bounces umgegangen werden soll. Das hat erstmal keinen Einfluss auf dein Problem. Hilfreich ist ggf. der im Artikel beschriebene Einsatz von DKIM-Signaturen oder alternativ der Tipp von Wysija bzgl. der Nutzung von SMTP-Servern http://support.wysija.com/knowledgebase/send-with-smtp-when-using-a-professional-sending-provider/

      Ich denke nicht, dass Wysija ein Mitglied der Certified Senders Alliance ist. Dies macht nach meinem Verständnis auch nur Sinn für Provider von Mail Services. Und als Entwickler eines WordPress Plugins ist das für Wysija hier nicht der Fall.

      Einen externen Anbieter kann ich dir nicht empfehlen, da ich meinen Standard Hoster dafür nutze. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

      Beste Grüße,
      Andreas

  5. chris

    Hallo.
    Das ist echt ein super PlugIn!
    Ich habe aber irgendwie keine Möglichkeit gefunden um beispielsweise bei dem Kontaktformual das ich hab (Contact Form 7) eine Auswahlkästchen einzubinden um die angegebene E-Mail (im Kontaktformular) zu den Newsletterempfänger einzubeziehen.

    Gibt es da eine Möglichkeit?

    Danke schon mal :)

    gruß
    chris

    • Hallo Chris,

      Eine automatische Kopplung mit Contact Form7 ist mir nicht bekannt. Bleibt nur die manuelle Adressübernahme oder die Verwendung des Wysija-eigenen Formulars. Da bist du dann zumindest dank Double Opt-in auf der rechtlich sicheren Seite.

      Grüße,
      Andreas

  6. Hallo,

    ich habe das Plugin heute auch installiert.
    Nun bekomme ich im Backend aber folgende Fehlermeldung wenn ich auf Wysija klicke:
    “Ihre Serverkonfiguration erlaubt es nicht, die Wysija-Installation zu vervollständigen! ”

    Was muss ich da einstellen, damit das Plugin vollständig installiert wird?
    Installation erfolgte via FTP und aktvierung im Backend.

    Merci
    Detlef

  7. Hi Andreas,

    also, nachdem ich alle Plugins deaktiviert habe und nur Wysija aktivierte, kam dann eine entsprechende Fehlermeldung, dass ein Verzeichnis nicht beschreibbar ist.
    Schade, dass die Fehlermeldung nur dann kommt, wenn die anderen Plugins aus sind, aber immerhin scheint es jetzt zu klappen.

    Danke für den Tipp

    Detlef

  8. Hallo Andreas!

    Sehr ausführlicher Artikel. Vielen Dank.
    Ich habe das Plugin für den Wysija-Newsletter getestet und finde alles sehr anwenderfreundlich. Hervorragend auch die Zusammenstellung des Newsletters per Drag and Drop. WordPress Beiträge können angeteasert direkt per Klick integriert werden.

    Viele Grüße vom Frager

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